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Haben Sie noch Geld auf der Seite und wissen nicht was Sie damit machen sollen?
Dann lesen Sie sich die nächsten sechs Punkte aufmerksam durch und finden Sie Ihre
passende Geldanlage.
Risikoklasse: I
Einer der ältesten Möglichkeiten sein Geld an zu legen. Edelmetalle können niemals komplett
an Wert verlieren wie es einem Unternehmen bei einer Insolvenz passieren kann.
Wenn ich von Edelmetallen spreche meine ich hauptsächlich Münzen wie z.B. den Krügerrand, Maple Leaf,
China Panda, Känguru Nugget oder American Eagle.
Dies sind wohl einige der bekanntesten Münzen.
Zu beachten ist folgendes:
-Bei Goldmünzen fällt keine Mehrwertsteuer an im Vergleich zu Silbermünzen.
-Ankauf- und Verkaufskurs unterscheiden sich deutlich, vor allem bei kleineren Münzen 1/5, 1/10 etc.
-Eine Unze Krügerrand Goldmünze ist nur ca. 1,5% teurer als wenn Sie den gleichen Betrag als Barren kaufen würden.
-Goldmünzen sind nicht so leicht handelbar wie z.B. Aktien.
-Sie brauchen einen geeigneten Aufbewahrungsort. Empfehlenswert ist natürlich ein kostenpflichtiges Bankschließfach.
-Edelmetalle sollten nur bei vertrauenswürdigen Firmen bzw. Banken erworben werden. Damit Sie das erhalten was Sie
auch bestellt haben.
Der Goldpreis ist im Vergleich zum US-Dollar enorm gestiegen. Den viele fliehen in die Edelmetalle besonders in die Krügerrand Münze weil
der Euro schwächelt.
Risikoklasse: I
Anleihen sind eine der bekanntesten Anlagemöglichkeiten. Bei diesen Produkten sind die Schwankungen
sowohl auch die Risiken weitgehend überschaubar.
Zu beachten ist folgendes:
- Achten Sie unbedingt auf das Rating der Anleihe. Ich persönlich investiere nur wenn das Rating mindestens
AA bzw. A2 entspricht.
- Wählen Sie nur Euro Anleihen aus. Damit Sie nicht von der Fremdwährung in Euro umrechnen müssen oder evtl.
der Kurs der Fremdwährung gegen Sie läuft und Sie am Ende trotz der Zinsen nicht wirklich einen Gewinn verbuchen konnten.
- Falls Sie etwas mehr Rendite erzielen möchten als das was Ihnen eine Bundesanleihe vergibt.
Unternehmensanleihen ist das Stichwort. Unternehmensanleihen erzielen in der Regel höhere Renditen als Staatsanleihen.
Es ist sehr wichtig, dass Sie nur Anleihen von renommierten Unternehmen auswählen. Bei Unternehmen wie
z.B. der Commerzbank oder der Deutschen Bank haben Sie ein geringeres Risiko das die Rendite bzw. die
Auszahlung wie vereinbart getätigt werden.
Besser als jedes Tagesgeld und doch mit geringem Risiko eignet sich eine Geldanlage in Anleihen
sehr gut um Geld eine Weile an zu legen.
Risikoklasse: II
Fonds sind eine gute Wahl wenn Sie sich ans Parkett wagen wollen. Wenn Ihr Wissen oder Erfahrung nicht
ausreichend genug sind um selbst Aktien etc. zu kaufen. Denn Fonds bieten Ihnen die Möglichkeiten
in verschiedene Werte zu investieren die aktive von Profis gemanagt werden.
Zu beachten ist folgendes:
- Bei denn meisten Fonds wird ein Ausgabeaufschlag fällig. Außerdem gibt es je nach dem auch eine feste
jährliche Management Gebühr.
- Die große Auswahl macht es manchmal schwer den geeigneten zu wählen. Deshalb sollten Sie sich zu
aller erst einmal informieren welche Arten es gibt bzw. in was für Segmente der Fonds investiert.
Streut Ihre Geldanlage automatisch in die von Ihnen vorher festgelegten Sektoren und Branchen.
Teilzahlungen oder monatliche Sparverträge können abgeschlossen werden.
Risikoklasse: III
Das Direktinvest in eine Aktiengesellschaft ist unkompliziert und kann von jedem Broker aus getätigt werden.
Außerdem erhalten Sie je nach Aktie noch zusätzlich Dividenden.
Es empfiehlt sich einen Aktienkorb aus verschiedenen Branchen an zu legen. Damit das Risiko gestreut wird.
Zu beachten ist folgendes:
- Nur Aktien aus bekannten Indizes erwerben.
- Selektieren Sie größtenteils Aktien aus den deutschen Märkten.
- Schaffen Sie eine Risikostreuung.
Wenn Sie direkt in Aktien investieren partizipiert Ihr Wert 1:1 zu dem Wert in Ihrem Depot.
Sie bezahlen nur einmal eine Ordergebühr für An- und Verkauf.
Zusätzlich erhalten Sie je nach dem noch Dividenden.
Risikoklasse: III + IV
In der Zertifikats-Welt gibt es mittlerweile ein genauso großes Produktwirwar wie bei Fonds.
Ob es Express, Bonus, Outperformence, Sprint, Garantie oder Airbag Zertifikate sind, viele davon unterscheiden
sich außerdem noch von Emittent zu Emittent.
Unter den einzelnen Zertifikatstypen muss man klar die Risikoeinstufung unterscheiden.
Denn ein Garantie oder ein Airbag Zertifikat ist Risikoärmer als ein Hebel oder Express Zertifikat.
Welche der einzelnen Zertifikats-Gattungen welche Risikoeinstufung hat, erhalten Sie auf der Seite
Hinweise zum Handeln mit Zertifikaten
.
Zu beachten ist folgendes:
- Bei einigen Zertifikaten kommt eine jährliche Managementgebühr hinzu.
- Wenn Sie Zertifikat kaufen möchten brauchen Sie eine neue Freischaltung Seitens des Brokers oder der Bank.
Diese regelt, dass Sie zukünftig Termingeschäfte ausführen dürfen.
- An- und Verkauf unterscheiden sich durch das Spread dieses kann je nach dem sehr hoch ausfallen.
- Zertifikate haben Fälligkeiten. Einige laufen allerdings endlos.
Auswahl an Zertifikaten lässt fast keine Wünsche übrig. Branchen bzw. Zertifikats-Körbe eignen sich gut um das Risiko zu streuen.
Sie können Rohstoffe, Währungen, Aktien oder auch Indizes handeln. Mit Hebeln oder mit einem geringen
Restrisiko.
Perfekte Investitionsmöglichkeiten für Anfänger wie für Fortgeschrittene Trader.
Risikoklasse: IV
Mit Contract of Difference kurz CFD kann man ähnlich wie bei den Zertifikaten, fast in alle Bereich
investieren die es gibt.
Durch die einfache Handhabung einer speziellen Software können Sie per Mausklick kaufen oder verkaufen.
Schnell übersichtlich und einfach.
Sie benötigen nur wenige Sekunden um den Wert zu finden in den Sie eigentlich investieren möchten.
Alle möglichen handelbaren Werte stehen geordnet in einer Liste. Jeder Wert tritt nur einmal auf.
Der Hebel ist fest und kann nicht geändert werden.
Die Gebühren sind generell recht niedrig.
Zu beachten ist folgendes:
- Wenige Broker bieten einen CFD-Handel an. Oft müssen spezielle CFD Broker ausgewählt werden.
- Wenn Sie long gehen fallen Finanzierungskosten an. Diese drücken auf langfristige Anlagehorizonte
ihre Rendite.
- In der Regel handeln Sie mit einer speziellen CFD Software.
- CFD's werden nicht an den regulären Börsen gehandelt. Die Kurse werden speziell von den Brokern gestellt.
- Verluste können auch weit über das eingesetzte Kapital gehen.
Handeln Sie erst dann mit CFD's wenn Sie sich schon eine Weile mit dem Wertpapierhandel auskennen.
Denn bei CFD's können schnell Verluste erzeugt werden, die das eingesetzte Kapital bis fast auf das 100fache übersteigen.
Die schnelle Ausführung und die sehr gute Übersicht über das Depot sind einige der Vorteile die viele
anderen Anlageprodukte nicht haben.
Außerdem können Sie je nach Software Ihr Depot Real time beobachten.
Nur für Fortgeschrittene Trader zu empfehlen.