••Die Brokerwahl - kostenlose Depotführung Online-Depot Gebührenfrei Depotführungsgebühr Hinweise für die beste Brokerwahl StopLoss Zusatzdienstleistungen Contract of Difference, CFD Trailing Stops Realtimekurse Chartanalyse Tools verschiedene Matrix Rabatt angebote Krügerrand Maple Leaf••

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.:Die Brokerwahl:.

Die Brokerwahl



Was sollten Sie beachten wenn Sie sich dafür entschieden haben Ihre Wertpapiergeschäfte Online zu tätigen



1. Die Frage nach dem "Wie oft". Handeln Sie nur einige male im Jahr oder sind Sie eher derjenige der mehrmals am Tag die Orders erteilt?


Wenn Sie beispielsweise nur wenig handeln weil Sie Anleihen kaufen möchten oder sehr langfristig orientiert sind. Dann sollten Sie unbedingt darauf achten das das Online-Depot Gebührenfrei ist. Einige online Broker bieten eine kostenlose Depotführung an, wobei die Transaktionen je nach dem etwas teure sein können.


Sie machen mehrere Trades in der Woche.
Suchen Sie sich unbedingt den Broker heraus, der pro Transaktion am wenigsten kostet. Hierbei spielt es keine Rolle ob Sie 10€ Depotführungsgebühr oder eine Gebühr am Jahresende für die im Depot beinhalteten Werte kostet.
3€ pro Trade Ersparnis bedeutet bei einem Trader der häufiger den Depotbestand wechselt sehr viel. Wenn Sie ca. 150 Trades im Jahr machen was ungefähr 3 Trades in der Woche ausmacht entspricht das einer Summe von 3.000€ sofern Sie pro Trade 10€ berappen müssen.
Vergessen Sie nicht das 150 Käufe automatisch 150 Verkäufe bedeuten. Und jedesmal 10€ direkt an den Broker gehen. Deshalb sollten Sie unbedingt einen Broker wählen, der für Sie sehr wenig für einen einzigen Trade kostet.


2. Der zweite entscheidende Punkt ist: "Wie hoch sind Ihre Umsätze". Unter 5.000€ handeln Sie in der Regel in einer Preisklasse von ca. 5€ aufwärts. Bei 50.000€ kann das schon einmal etwas mehr sein.


Sie sind ein Kleinanleger und haben nicht all zu viel das Sie in Wertpapiere investieren können oder möchten.
Dann sollten Sie einen genauen Blick darauf werfen, was die einzelnen Trades bzw. Orders kosten. Diese sind in der Regel immer nach der Umsatzgrösse sortiert und fangen bei 2.500€ bzw. 5.000€ an sich zu ändern.

Die versprochenen günstigen Orders aus der Werbung beziehen sich oft auf die Orders in den Umsatzgrössen unter 5.000€.

Für Trader die weniger als 5.000€ Orders erteilen lohnt sich der genauere Blick in die Preistabelle nicht unbedingt. Da in der Regel mit den niedrigsten Preisen bereits schon geworben wird.


Dagegen ändert sich diese Situation sehr schnell wenn Sie vor haben Umsätze in einer Größenordnung von ca. 10.000€ - 100.000€ zu handeln.
Denn diese Orders können bei manchen Brokern einige hundert Euro kosten. Was der Rendite natürlich erheblich schaden kann.

In diesem Fall ist es nur zu empfehlen sich die einzelnen Preise pro Order genau an zu schauen. Denn auf den ersten Blick erscheint der Broker zwar sehr günstig. Doch kann sich das in diesen Größenordnungen sehr schnell ändern.




3. Sie lieben gut klingende Angebote, die Ihnen im Fernsehen oder in Zeitschriften interessant präsentiert werden.


Generell macht es Sinn auch diese Werbeangebote genauer unter die Lupe zu nehmen.
Es kommt immer auf die Mentalität des Traders an.

Ein kleines Beispiel:

Broker XYZ
bietet Ihnen auf alle Deutsche Bank Zertifikate die XX Wave XX Call heißen
50% Rabat auf an- und Verkauf.

Wenn Sie mit der Depotführungsgebühr einverstanden sind und eigentlich ausschließlich Zertifikate handeln, wird Ihnen dieses Angebot gefallen.
Achten Sie auf die Dauer sowie auf die genauen Vereinbarungen des Angebots, dass Ihnen präsentiert wird. Gehen Sie es nur dann ein, wenn Sie auch wirklich sich an die strengen Spielregeln halten. Denn ansonsten kann es für Sie am Ende teurer als gedacht werden.


4. Normale Broker bieten mittlerweile viele zusätzliche Leistungen an. Da wären z.B. Stop Loss, Trailing Stops, Real time Kurse, Chartanalyse Tools, verschiedene Matrix usw.


Viele der gängigen Online-Broker bieten Zusatz Tools an bzw. erweiterte Order Möglichkeiten. Doch in der Regel werden diese von den wenigsten genutzt. (Gilt eher für Tools als für Orderarten)
Denn ein Stop Loss zum Beispiel das regelmäßig nach gezogen wird, für einen Trader der 1000 Orders im Jahr in Auftrag gibt kann das eine teure Sache werden (angenommen 5€ pro Stop Loss Erteilung).
Doch wenn Sie genau diese Tools schätzen sollten Sie trotzdem die Gebührentabelle im Augenwinkel behalten.
Sie finden oft nicht auf den ersten Blick diese Zusatzmöglichkeiten. Was es Ihnen bei der genauen Auswahl schwer macht.

Eine Real time Software kostet sehr viel Geld, doch ein Broker der Ihnen das kostenfrei zur Verfügung stellt ist Ihnen natürlich immer ein gern gesehener Gast.
Sie müssen nur wissen wo Sie solche Zusatzdienstleistungen bekommen und ob diese evtl. begrenzt sind.

In sofern Sie unbedingt diese zusätzlichen Leistungen in Anspruch nehmen möchten, sollten Sie höchstens nur an der Depotgebühr etwas drauf zahlen (siehe Punkt 1).

5. Aktien und Anleihen handeln Sie nur nebenbei. Ihr Hauptaugenmerk haben Sie bereits den Zertifikaten, Optionsscheinen und Contract of Difference geschenkt.


Viele Broker bietet dem Kunden an auch Zertifikate oder Optionsscheine zu handeln. Diese Derivate Geschäfte müssen allerdings separat freigeschalten werden.

Bei Contract of Difference kurz CFD's sieht es dagegen etwas anders aus. Diese werden oft nur von speziellen CFD Brokern angeboten. Somit muss der Händler sich bei mehreren Broker anmelden. Insofern dies kostenfrei ist, also nur Ordergebühren kostet spielt dass keine Rolle.
Doch auch um den Überblick zu behalten sollte man falls möglich einen Broker auswählen der die gesamte Produktpalette die zu handeln gewünscht ist abdeckt.